Am 26. September ist die Bundestagswahl. Auf dieser Seite möchten wir gern unsere Kandidatin vorstellen. 

#MitMenschen

Ich möchte die Zukunft dieses wunderbaren Landes mitgestalten, in das ich ohne Zutun glücklicherweise hineingeboren wurde: Für meine Kinder, für die kommenden Generationen, für meine Generation, für diejenigen, die dieses Land aufgebaut und gestaltet haben. Mein Glück verpflichtet mich der Zukunft, un- serer Zukunft, eurer Zukunft!

Klimawandel, Corona, Staatsverschuldung, Mietenexplosion, Zukunfts-Ungewissheit… Es gibt dieser Tage viele Anlässe, sich um die persönliche und die Zukunft unseres Staates Sorgen zu machen. Wir sollten Ant- worten darauf haben oder zumindest Ideen, wie wir das Leben für die Menschen in unserem Land planbar und berechenbar gestalten wollen.

#jederistwertvoll

Ich möchte in einer Gesellschaft leben, die einen Menschen achtet, weil er sich müht, „weil er lacht, weil er liebt“ (H. Grönemeyer) und weil er ist. Jeden Menschen prägen seine Erfahrungen und diese Erfahrun- gen kann er gewinnbringend für die Gemeinschaft einbringen – wenn wir dafür offen sind… Es ist unsere Aufgabe als Gemeinschaft, dafür zu sorgen, dass sich jeder Mensch im Rahmen seiner Möglichkeiten zum Bestmöglichen entfalten kann. Egal, wo und in welche Familie er, sie oder es geboren wurde.

#dasbinich

Ariane Fäscher, Frau, aus Überzeugung und mit Leidenschaft. Ich bin 52 Jahre alt. Seit 2001 lebe ich in Brandenburg, in Hohen Neuendorf. Diese Stadt gestalte ich seit über 10 Jahren als Pressesprecherin, Fach- bereichsleiterin für Marketing und einige Jahre als stellvertretende Bürgermeisterin mit. Nach dem Stu- dium der Publizistik, Politik und Betriebswirtschaft, startete ich meine Berufstätigkeit in Thüringen. Da- mals, kurz nach der Wende, erlebte ich Menschen, die voller Elan in die Zukunft aufbrachen – und andere, die überfordert waren. Viele haben ihren Weg gemacht. Andere hätten mehr Unterstützung und vor al- lem die Anerkennung ihrer Lebensleistung gebraucht!

Ich habe intensiv gegen Rechtsextremismus gearbeitet. Ich traf auf Menschen, deren Weltsicht ich verur- teilte. Und doch lernte ich, dass es sich um enttäuschte und verunsicherte Menschen handelt, die ihre Ohnmacht in Wut und Hass übersetzen. Ich wurde systemischer Coach und Unternehmensberaterin, weil ich verstehen wollte, wo man ansetzen muss, damit Menschen nicht in diese Falle der Resignation und ohnmächtigen Wut geraten.

#Stärkenstärken

Es ist unsere, meine Aufgabe, mit dafür zu sorgen, dass jedes Kind, egal aus welchem Elternhaus es stammt oder welche Schicksale seinen Lebensweg kreuzen, eine ehrliche Chance für ein geachtetes Leben in der Gesellschaft erhält – durch Bildung, durch Anerkennung, durch Wertschätzung oder nötigenfalls durch Hilfe. Jeder Mensch hat es verdient, geachtet zu werden. Jeder gibt sein Bestes unter
den Umständen, die ihn umgeben. Sorgen wir dafür, dass dieses persönliche Beste auf jeden
Fall gut genug für einen anerkannten Platz in der Gesellschaft ist

#Klimawendejetztodernie

Meine beiden Töchter sind inzwischen fast erwachsen. Sie konfrontieren mich mit den Sichtweisen und Forderungen der nachwachsenden Generation. Und sie haben Recht! Wir können nicht länger auf Pump der Erde und der kommenden Generationen leben. Klimawende! Jetzt!

 

#StadtLandFluss

Verstopfte Straßen und Mietenexplosion im Speckgürtel und Abbau in der Fläche? Bezahlbarer Wohn- raum und Erreichbarkeit mit den Öffentlichen in angemessener Zeit dürfen keine Widersprüche sein! Ob Wohnen, Verkehr oder Bildung: Der Bund muss flexibel in Programme investieren, die den Bedürfnissen der Menschen vor Ort gerecht werden. Es gilt, gleichwertige Lebensverhältnisse zu schaffen, ohne dabei die gleiche Elle anzulegen, denn kaum zwei Kommunen sind am Ende vergleichbar. Die Kompetenz liegt lokal, das Geld aber meist nicht. Viel mehr Entscheidungen gehören daher an die kommunale Basis.

#LebensLeistungKonto

Die Wertigkeit von Arbeit für den Selbstwert der Menschen wird sich verändern. Wenn ein erheblicher Teil der Arbeit von Robotern, von Maschinen erledigt werden kann, braucht es ein neues Selbstverständ- nis: Was macht den Wert eines Menschen aus, wenn es nicht mehr seine Arbeit, sein Verdienst und sein Konsum sind? Deswegen plädiere ich für ein Lebensleistungskonto, auf dem je nach Lebenssituation ne- ben Erwerbstätigkeit Anerkennung für Fürsorge, sei es Kindererziehung oder die Pflege von Angehörigen, verzeichnet wird. Auch gesellschaftliche Arbeit, sei sie ehrenamtlich karitativ, im Verein oder in der Politik soll mindestens rentenrelevant anerkannt werden.

#gleichwertig

Es muss ein Ende haben, das vorrangig Frauen durch Familienarbeit in Teilzeit und schließlich durch weni- ger Rentenanteil in Altersarmut geraten – insbesondere, wenn sie alleinerziehend waren. Warum ist die Arbeit in Pflege und Dienstleistung, die vielfach von uns Frauen geleistet wird, auf Teilzeit ausgelegt und oft mit schlecht bezahlten Rahmenbedingungen verbunden? Männer und Frauen sind nicht gleich, aber gleichwertig! Warum steht Männern weniger Erziehungszeit und Frauen 20% weniger Gehalt zu? Entwer- fen wir eine Gesellschaft, in der alle Menschen ihre Talente gleichwertig entwickeln und leben dürfen. Es sollte sich nach Können und Wollen richten – unabhängig von Geschlecht, Herkunft, sexueller Orientie- rung… Ich möchte eine lebenswerte Welt für wirkliche Menschen gestalten!

#Steuergerechtigkeit

Es ist solidarisch und schön, wenn abends auf dem Balkon für die Leistung von Menschen in existenziellen Berufen geklatscht wird, aber es ist nicht genug! Es braucht endlich eine leistungsgerechte Bezahlung, von der man auskömmlich leben kann! Zudem müssen sich die Leistungsstärksten der Gesellschaft solidarisch an den Kosten des Gemeinwohls beteiligen! Jeder soll reich werden dürfen, wenn er sich anstrengt. Aber keiner soll reicher werden dürfen auf Kosten eines anderen.

Weiter Informationen findet ihr auf Ihrer Webseite unter: Ariane Fäscher

 

             

Foto: Nina Wettern