Wohnen, leben und arbeiten in Oberkrämer

Veröffentlicht am 03.07.2017 in Ortsverein

von Dino Preiskowski

Seit nunmehr acht Jahren lebe ich jetzt schon in verschiedenen Ortsteilen von Oberkrämer. Eine Gemeinde, die mich von Anbeginn von sich überzeugt hat. Als Großstadt-Kind hatte ich vorab Zweifel, ob mir das ländliche Leben nicht etwas zu ruhig sein könnte. Ich habe aber schnell festgestellt, dass Oberkrämer meine Wohlfühl-Oase ist und ich hier super entschleunigen kann.

Veränderungen

Im Laufe der Jahre habe ich dann immer mehr festgestellt, dass Oberkrämer wächst. Freie Flächen wurden zu Bauland, auf dem überwiegend Einfamilienhäuser errichtet wurden. Dies ist aufgrund des Zuzuges klar zu befürworten. Doch welche Verpflichtungen sind damit weitergehend verbunden?

ÖPNV

Oberkrämer wird nach meinem Dafürhalten stetig jünger. Junge Familien erfüllen sich hier den Traum vom eigenen Heim und bringen naturgemäß in der Regel auch ihre Kinder mit, viele Kinder werden hier geboren.

Diese benötigen (sofern die Eltern nicht die Möglichkeit haben, sie zu fahren) eine gut aufgestellte und am Bedarf angepasste Infrastruktur, was den öffentlichen Personennahverkehr (Bus und Bahn) angeht.

Es muss gewährleistet sein, dass schulpflichtige Kinder, die in einem anderen Ortsteil, einer anderen Gemeinde oder Stadt die Schule besuchen, problemlos und ohne lange Wartezeiten von A nach B kommen. Es ist aus meiner Sicht nicht hinnehmbar, dass Wartezeiten von einer halben Stunde oder mehr toleriert werden müssen.

Kita und Schule

Die Kapazitätsgrenze für Kita- und Schulplätze ist nahezu ausgereizt. Sicherlich werden durch die Kita- und Horterweiterungen in Bötzow und Vehlefanz wieder freie Kapazitäten geschaffen. Es ist jedoch bereits jetzt für mich absehbar, dass bei einem weiteren Bevölkerungszuwachs, auch diese Flächen schnell ausgeschöpft sein werden. Hier muss die Gemeinde zeitnah reagieren und weitere Flächen schaffen.

Attraktiven und bezahlbaren Wohnraum schaffen

Wie bereits ausgeführt, werden in Oberkrämer zumeist Einfamilienhäuser gebaut. Dies ist für die Erhaltung des ländlichen Charakters und des Gemeindebildes auch notwendig. Ich gebe jedoch zu bedenken, dass das Angebot an attraktivem
(Miet-)Wohnraum steigen muss, wenn man auch die künftigen Generationen nach dem Abschluss der Schullaufbahn in Oberkrämer halten möchte. Hier ist die Gemeinde gehalten, Investoren zu finden, die bereit sind, Mietobjekte zu errichten, die sich in das ländliche Bild einpassen. 

Wirtschaft stärken

Soll die Wirtschaft in Oberkrämer und auch ganz Oberhavel weiterhin ein Wachstum erfahren, müssen wir Anstrengungen unternehmen, damit Ausbildungs- und Arbeitsplätze durch Schulabgänger und Fachkräfte besetzt werden können, die in Oberkrämer eine neue oder bleibende Heimat finden.

Durch die Erfüllung der bereits genannten Punkte können sich nachfolgende Generationen und auch zuziehende Familien mit mittlerem Einkommen eine Zukunft in Oberkrämer aufbauen.

 

Dies stärkt den Standort und die Autonomie der Gemeinde Oberkrämer nachhaltig.

 
 

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