Verspätungen und Zugausfälle bei der RB 55

Veröffentlicht am 31.08.2017 in Ortsverein

Bahnverkehr RB 55/RE 6 Mitte August: Verspätungen, Zugausfälle, Unzuverlässigkeiten – was folgt?

Mitte August war es an drei aufeinanderfolgenden Tagen eine Zumutung für Zugpendler/innen aus Oberkrämer, zur Arbeit mit der Bahn fahren zu müssen. Die ständige Unzuverlässigkeit der Züge der Linie RB55 und der Anschlüsse nach Berlin war nicht nachzuvollziehen.
 

Für eine Fahrt zum Arbeitsplatz (normaler Weise 1 Std) brauchte ich 2 Stunden pro Richtung.

Auf Anfrage schrieb der Kundendialog Berlin-Brandenburg dazu folgendes:

Am letzten Wochenende hatten wir technische Störungen und Defekte an den im Netz Nordwestbrandenburg eingesetzten Fahrzeugen. Hinzu kam noch ein Wildunfall an einem weiteren Triebwagen. In der Folge führte dies dazu, dass die RE 6 mit nur sieben Triebwagen verkehrt und die RB 55 vollständig mit SEV gefahren wurde.

Die Betriebsqualität und -stabilität im Netz Nordwestbrandenburg wird sich weiterhin verbessern, wenn unsere Werkstatt in Neuruppin wieder vollumfänglich zur Verfügung steht und wir nicht mehr nach Neubrandenburg ausweichen müssen. Die Inbetriebnahme der Werkstatt Neuruppin erfolgt in der Woche vom 04. bis zum 08. September.“

Ich muss mich aber schon wundern, wie bei ständig steigenden Preisen der Bahn die Zuverlässigkeit noch nachlässt. Planerisch ist das keine Meisterleistung auf den Streckenabschnitten zwischen Neuruppin und Hennigsdorf!

Wir haben uns inzwischen mit dem Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung in Verbindung gesetzt und Herrn Egbert Neumann darum gebeten, in eine Diskussion mit uns bezüglich der Bahnverbindung einzutreten.

Wir haben erneut angeregt, die Planung des Ausbaus der Bahnstrecke auf Zweigleisigkeit zumindest auf einem Ausweichgleis (z.B. in Vehlefanz) zu prüfen. Eine durchgehende direkte RE6 von Neuruppin nach Gesundbrunnen wäre optimal! Wir brauchen einen angepassten verlässlichen Fahrplan der RB55.

OBERKRÄMER liegt in einer peripheren, aber sich ständig entwickelnden Region an der Grenze zu Berlin. Gerade einkommensschwache Bürgerinnen und Bürger, die sich in der Regel kein oder kein zweites Auto anschaffen können, sind auf zuverlässige Bahn- und Busverbindungen angewiesen. Die Verspätungsstatistik der Stecke RB55 wäre interessant zu vergleichen mit anderen Regionalzügen des Berliner Umlandes. Man verliert mit den fehlenden Anschlüssen im Durchschnitt pro Woche 1 bis 2 Stunden. Zu viel, nach unserer Ansicht!

Wir kümmern uns um Zukunftsmusik!

Uta Hoffmann

SPD Schwante/Oberkrämer

 
 

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